Panama Papers: Netz von Offshore-Firmen enthüllt

2,6 Terabyte - das bislang größte Datenleck

11,5 Millionen Dokumente und 214 000 Briefkastenfirmen: In etwa 80 Ländern recherchieren Journalisten in den Panama Papers.

 

Diese Firma versteckt Geld für Superreiche und Kriminelle

Im Fokus der Panama Papers: die Kanzlei Mossack Fonseca. Ein Besuch im tropischen Paradies der verschwiegenen Offshore-Welt.

 

Spuren in die Staatsspitze

 

Präsidenten, Premierminister und Könige: Die Panama Papers enthüllen, wie Politiker in der Offshore-Welt Geschäfte verschleiern

 

Promis, Superreiche, Kriminelle

 

Wer alles im Offshore-Netz von Mossack Fonseca zu finden ist – eine interaktive Grafik.


 

 

Geheimgeschäfte von Hunderten Politikern und Prominenten in Steueroasen enthüllt

Die Panama Papers zeigen, wie Staatschefs, Diktatoren und Sportstars weltweit ihr Vermögen verschleiern.

 

Die Stellungnahme von Mossack Fonseca

Im Zentrum der Panama-Papers-Enthüllungen steht der panamaische Offshore-Dienstleister Mossack Fonseca (Mossfon). Die Süddeutsche Zeitung hat Mossfon gemeinsam mit dem Internationalen Consortium für Investigative Journalisten (ICIJ) mehrere Schreiben mit Bitte um Stellungnahme geschickt. Mossfon antwortete mit zwei allgemeinen Stellungnahmen, die an dieser Stelle im Original und in deutscher Übersetzung wiedergegeben werden.

 

Putins reiche Freunde - die Spur des geheimen Geldes

Seit Jahren wird spekuliert, ob der russische Präsident ein geheimes Vermögen hat. Die Panama Papers zeigen: Zumindest sein engstes Umfeld hat über Briefkastenfirmen Zugriff auf Hunderte Millionen Euro.

 

Netzwerk der Macht

In den Daten von Mossack Fonseca finden sich viele alte und neue Gefährten von Wladimir Putin. Einblick in den innersten Zirkel des Präsidenten.

 

RT Deutsch: Putin könnte, Putin dürfte, Putin hätte: Lang lebe der Konjuntiv!

Spekulation, Mutmaßungen und freie Fantasie: Wenn es darum geht, dem Präsidenten der Russischen Föderation irgendetwas anzudichten, sind der künstlerischen Freiheit keine Grenzen gesetzt. Aber sind Journalisten Künstler?

 

Wie der ukrainische Präsident mitten im Krieg eine Briefkastenfirma gründen ließ

Dabei galt Petro Poroschenko mal als Oligarch, der auf der richtigen Seite steht.

 

Poroschenkos Feldpost

Auf dem Höhepunkt des Krieges ließ der ukrainische Präsident offenbar eine E-Mail schreiben - um die Gründung einer Briefkastenfirma einzuleiten. Dabei galt er mal als einer jener Reichen, die auf der richtigen Seite standen.

 

Offshore-Geschäfte von Regierungsmitgliedern bringen die Wut der Isländer zurück

Die Finanzkrise ist vorbei, dachten die Isländer. Nun bringen geheime Geschäfte mehrere Kabinettsmitglieder in Bedrängnis.

 

Wie Lionel Messi die Steuer ausdribbelt

Gegen den Fußballstar wird schon länger wegen Steuerhinterziehung ermittelt. Jetzt taucht sein Name auch noch in den Panama Papers auf. Seine Verteidigungsstrategie teilt er mit Franz Beckenbauer.

 

Der Deutsche

Jürgen Mossack - so heißt der Mann, der reichen Kunden hilft, ihr Geld zu verstecken. Darunter: Diktatoren, Drogenbarone, Waffendealer, Mafiosi. Zu Besuch in Panama-City, wo sich sogar Geld vermehrt, das es gar nicht gibt.

 

Panama Papers - Was ans Licht muss

Über Offshore-Firmen werden offenbar sogar Krieg und Terror finanziert. Diese Geschäfte dürfen nicht länger verborgen bleiben.

 

Der kleine Kaiser

Gegen den Star wird schon länger wegen Steuerhinterziehung ermittelt. Jetzt taucht sein Name auch noch in den Mossfon-Daten auf. Die Verteidigungsstrategie teilt er mit Franz Beckenbauer.

  

Eine Briefkastenfirma gründen - so leicht wie Einkaufen im Internet

Wie die Welt der schwarzen Konten, der Schmiergeldrechnungen und der gekauften Geschäftsführer funktioniert.

 

Gysi fordert bei Anne Will Verbot von Geldanlage in Briefkastenfirmen

Erste Reaktionen zu Panama Papers: Der Vertreter des Bundesfinanzministeriums hofft, dass Steueroasen wie Panama zur Einsicht kommen.

 

Panamas Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungen ein

Die Regierung des mittelamerikanischen Staates erklärt, sie wolle zur Aufklärung beitragen. Die Kanzlei Mossack Fonseca rechtfertigt sich.

 

Islands Premier wird nach Offshore-Geschäften gefragt - und bricht Interview ab

Sehen Sie hier die Reaktion von Sigmundur Davíð Gunnlaugsson im Video.

  

So lief die Recherche zu den Panama Papers

2,6 Terabyte, 11,5 Millionen Dokumente und 214 000 Briefkastenfirmen: Über ein Jahr lang arbeiteten Journalisten auf der ganzen Welt an den Panama Papers. Dieses Making of erzählt die Geschichte der Recherche.

 

Gabriel fordert härteres Vorgehen gegen globale Offshore-Industrie

Der Vizekanzler reagiert auf die Enthüllungen in den Panama Papers. Alle Entwicklungen und Reaktionen zu den Panama Papers.

 

Panama Papers: Wie sollten Politik und Behörden reagieren?

Die SZ-Enthüllungen zeigen, wie Staatschefs, Diktatoren und Sportstars ihr Vermögen über Offshore-Firmen verschleiern. Nun stellt sich die Frage, wie Politik und Behörden den Informationen Konsequenzen folgen lassen sollten. 

 

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